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6. - 7. März 2019 // Nürnberg, Germany

Enforce Tac Newsroom

Internationale Fachmesse für Führungs- und Einsatzmittel der Behörden mit Sicherheitsaufgaben

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Nürnberg als Schirmherr die 'Enforce Tac 2018' eröffnet, die Internationale Fachmesse für Führungs- und Einsatzmittel der Behörden mit Sicherheitsaufgaben am 7. und 8 März. "Die Enforce Tac bietet ein speziell auf die Belange der Polizei zugeschnittenes Profil und fördert den Informationsaustausch zwischen Behördenvertretern und der Industrie", erklärte Herrmann. Sie sei deshalb eine hervorragende Plattform zum fachlichen Austausch über modernste Entwicklungen, Techniken und Technologien für mehr Sicherheit. Besonders freut es den Minister, dass die Spezialmesse für Behörden seit jeher im Freistaat stattfindet: "Bayern ist das mit Abstand sicherste Bundesland – für eine Sicherheitsmesse auf Top-Niveau kann es keinen besseren Ort geben."

Wie Herrmann erläuterte, ist insbesondere die Bayerische Polizei Vorreiter bei modernster Ausrüstung und innovativer Technik. "Unsere Polizistinnen und Polizisten können gerade deshalb so gut für Sicherheit sorgen, weil wir ihnen eine ausgezeichnete Ausstattung zur Verfügung stellen", argumentierte der Minister. Alleine in den Haushaltsjahren von 2015 bis 2018 wurde der Sach- und Bauhaushalt der Bayerischen Polizei bereits um mehr als ein Drittel auf 455 Millionen Euro erhöht. Aufgrund weiterer Ausstattungsverbesserungen durch den Nachtragshaushalt 2018 erreicht er aktuell sogar ein Volumen von rund 490 Millionen Euro.

Ein besonderes Augenmerk legt Herrmann bei der Bayerischen Polizei auf die weitere Verbesserung der Schutzausstattung, die Optimierung der Bewaffnung sowie die Beschaffung zusätzlicher sondergeschützter Fahrzeuge für Spezialeinheiten. "So haben wir unsere Polizei letztes Jahr mit einer neuen ballistischen Schutzausstattung für rund 30 Millionen Euro ausgerüstet", nannte der Minister als Beispiel. Außerdem soll bis Ende 2019 die neue hochmoderne Dienstpistole Heckler & Koch SFP9 beschafft werden. Für die rund 40.000 neuen Dienstpistolen inklusive erforderlicher Reservewaffen, notwendiger Trainingswaffen, Schnittmodelle für Aus- und Fortbildung, Holster und die erforderlichen Anpassungen wie beispielsweise die Umrüstung der polizeieigenen Waffenwerkstätten sind Gesamtkosten von bis zu 30 Millionen Euro angesetzt. Des Weiteren sollen rund 600 zusätzliche Mitteldistanzwaffen als Gewehre im Kaliber .223 angeschafft werden, die gerade bei lebensbedrohlichen Einsatz- und Terrorlagen die vorhandenen Gewehre G3 und die Maschinenpistolen MP5 ergänzen werden. Darüber hinaus werden derzeit bei ausgewählten Einsatzeinheiten Distanz-Elektroimpulsgeräte erprobt, auch 'Taser' genannt.

"Wir treiben auch die Digitalisierung der Einsatzmittel weiter voran, etwa mit Notebooks, Convertibles und einem eigenen verschlüsselten Messenger-Dienst auf dienstlichen Smartphones", machte Herrmann deutlich und kündigte an: "Auch die 'Digitalisierung des Streifenwagens' mit flexibel entnehmbaren Endgeräten werden wir weiter forcieren."

Seit 2011 findet die Behördenfachmesse 'Enforce Tac' im Rahmen der Internationalen Waffenausstellung in der Messe Nürnberg statt. Der Zutritt ist nur für Behördenangehörige möglich. Darüber hinaus bieten Rahmenveranstaltungen wie die 'Europäische Fachkonferenz der Polizeitrainer in Deutschland', die 'Konferenz für unbemannte Technologien und Sicherheit' und die 'Lasersicherheitstagung Bayerisches Laserzentrum', die über Laserpointer-Attacken im öffentlichen Raum informiert, laut Herrmann hervorragende Informationsplattformen.

Weitere Informationen sind unter www.enforcetac.com abrufbar.

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