- 26.02.2026
Strategisch geschärft: Enforce Tac 2026 setzt neuen Maßstab für Europas Sicherheits- und Verteidigungsdialog
Mit über 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern (2025: 998) und rund 26.500 Fachbesuchern aus 100 Ländern. (2025: 18.576) hat die Enforce Tac 2026 ihren bislang deutlichsten Entwicklungsschritt vollzogen. Was 2025 noch als dynamisches Wachstum sichtbar wurde, manifestierte sich 2026 als strukturelle Systemrelevanz: Die Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung hat sich als zentrale europäische Plattform für strategischen Austausch, industrielle Skalierung und vernetzte Sicherheitsarchitektur etabliert.

Mit über 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern (2025: 998) und rund 26.500 Fachbesuchern aus 100 Ländern (2025: 18.576) hat die Enforce Tac 2026 ihren bislang deutlichsten Entwicklungsschritt vollzogen. Was 2025 noch als dynamisches Wachstum sichtbar wurde, manifestierte sich 2026 als strukturelle Systemrelevanz: Die Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung hat sich als zentrale europäische Plattform für strategischen Austausch, industrielle Skalierung und vernetzte Sicherheitsarchitektur etabliert. Erstmals stand die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz und wurde vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) als ideellem Träger begleitet. Zugleich setzte die Enforce Tac 2026 mit dem Leitthema „Vernetzte Sicherheit“ einen inhaltlichen Rahmen, der die Messe klar positionierte.
Das Wachstum der Enforce Tac zeigte sich 2026 nicht allein in Fläche und Teilnehmerzahlen, sondern vor allem in ihrer inhaltlichen Tiefe und Systemperspektive. Mit der erstmalig durchgeführten Enforce Tac Conference wurde das Messeformat um eine eigenständige Konferenzebene erweitert. Die strategischen Diskussionen auf der Main Stage sowie die innovationsgetriebenen Beiträge auf der Inno Stage machten deutlich, dass europäische Verteidigungsfähigkeit zunehmend von Geschwindigkeit, industrieller Skalierbarkeit und belastbaren Partnerschaften abhängt.
Der Schutz kritischer Infrastrukturen, Fragen digitaler Resilienz und die Verzahnung von Cyber- und Verteidigungsfähigkeit bildeten zentrale Diskussionslinien. Dabei ging es um übergreifende Themen wie die essenzielle Bedeutung verlässlicher internationaler Kooperationen, technologischer Innovation sowie um strategische Zielsetzung und operative Realität. „Ein zentrales Ergebnis vieler Gespräche war die gemeinsame Erkenntnis, dass europäische Sicherheitsfähigkeit nur dann tragfähig ist, wenn industrielle Leistungsfähigkeit, technologische Innovation und politische Handlungsfähigkeit ineinandergreifen“, erklärt Jasmin Rutka, Veranstaltungsleiterin der Enforce Tac, und führt weiter aus: „Die Enforce Tac 2026 hat verdeutlicht, dass sie genau diesen Dialog strukturiert ermöglicht.“
Gesamtverteidigung im industriellen Verbund
Mit der ideellen Trägerschaft des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) wird diese Entwicklung künftig institutionell begleitet. Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des BDSV, stellt ebenfalls die bedeutende Rolle der Leitmesse heraus: „Die Enforce Tac zeigt, wie Gesamtverteidigung konkret gelebt wird: durch technologische Souveränität, resiliente Lieferketten und die enge Verzahnung von Entwicklung und Einsatz.“
Erstmals 2026: Armored Forces Area
Mit der Armored Forces Area wurde 2026 erstmals ein eigenständiger Schwerpunkt für landgebundene militärische Fähigkeiten gesetzt. Die neue Sonderfläche markiert einen bewussten programmatischen Aufschlag und wird ab 2027 fest in die Hallenstruktur integriert und weiterentwickelt. Sie steht exemplarisch für die inhaltliche Erweiterung der Messe.
Cybersecurity im Fokus
Zahlreiche Unternehmen nutzten die Enforce Tac 2026 zur Vorstellung neuer Systeme in den Bereichen unbemannte Plattformen, Sensorik, Cybertechnologien und vernetzte Einsatzlösungen. Deutlich wurde dabei: Innovation entfaltet ihre Wirkung erst im Verbund und manifestiert sich in abgestimmten Prozessen, interoperablen Systemen und verlässlichen Partnerschaften.
24 Delegationen aus 16 Ländern in Nürnberg
24 internationale Delegationen aus 16 Ländern nutzten die Enforce Tac 2026 als Plattform für fachlichen Austausch, industriepolitische Gespräche und die Vertiefung bilateraler Kooperationen. Die hohe Beteiligung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Messe als europäischen Treffpunkt für Entscheidungsträger aus Streitkräften, Behörden, Ministerien und Beschaffungsorganisationen.
Enforce Tac 2027 nahezu ausgebucht
Die nahezu vollständige Ausbuchung der Ausstellungsflächen für 2027 unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage und bestätigt die strategische Positionierung der Enforce Tac als europäische Schlüsselplattform der Sicherheits- und Verteidigungsbranche. Nürnbergs Oberbürgermeister Markus König betont: „Die Enforce Tac unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers hat sich als führende Fachmesse in Deutschland für innere und äußere Sicherheit bewährt und diese Position in diesem Jahr noch gefestigt. Damit besetzt die NürnbergMesse als Top-Messestandort in Europa eines der zentralen Themen unserer Zeit. Zugleich bestätigt der große Zuspruch der in- und ausländischen Aussteller und Gäste die führende Rolle Bayerns in der Sicherheitspolitik- und Verteidigungsbranche.“
Der Entwicklungsschritt 2026 mit einem klar definierten Leitthema, einer deutlich vertieften Programmatik und neuen Formaten wurde von Industrie, Behörden und politischen Akteuren gleichermaßen angenommen und markiert einen Meilenstein für die Enforce Tac: die erfolgreiche Positionierung als europäische Leitplattform, die Debatten strukturiert, Impulse setzt und sicherheitsrelevante Systemfragen in ihrer ganzen Breite adressiert.
Achtung: Nur für Angehörige der Streitkräfte sowie von Behörden und Organisationen mit polizeilichen oder militärischen Sicherheitsaufgaben.
