- 27.02.2026
Bayerische Staatsregierung und Stadt Nürnberg stärken Stellung der Enforce Tac für die kommenden Jahre
Die Enforce Tac gilt bereits als deutsche Leitmesse für Verteidigung und Sicherheit. Am Rande der diesjährigen Laufzeit wurde nun bei einem hochkarätig besetzten Runden Tisch auf Initiative von Dr. Florian Herrmann, dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, die Bedeutung der Enforce Tac auch für Europa hervorgehoben und eine weitere politische und operative Unterstützung zugesagt.

Die Enforce Tac gilt bereits als deutsche Leitmesse für Verteidigung und Sicherheit. Am Rande der diesjährigen Laufzeit wurde nun bei einem hochkarätig besetzten Runden Tisch auf Initiative von Dr. Florian Herrmann, dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, die Bedeutung der Enforce Tac auch für Europa hervorgehoben und eine weitere politische und operative Unterstützung zugesagt. „Die Enforce Tac ist eine Leitmesse, auf die wir stolz sein können. Darauf ruhen wir uns nicht aus, sondern arbeiten weiter intensiv an ihrem erfolgreichen Wachstum“, so Dr. Florian Herrmann, der für die Angelegenheiten der Verteidigung und der Streitkräfte in Bayern zuständig und darüber hinaus erster Ansprechpartner für die Bundeswehr ist. Ebenfalls am Tisch saßen unter anderem Joachim Herrmann, der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Hubert Aiwanger, der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Bayern, Dr. Heiko Bauer, der Leitende Ministerialrat des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat sowie der Nürnberger CSU-Fraktionsvorsitzende Andreas Krieglstein in Vertretung des Nürnberger Oberbürgermeisters Marcus König. Auch sie stellten sich geschlossen hinter die NürnbergMesse, Europas führender Standort für Sicherheitsmessen.
Bereits einen Tag vor dem Runden Tisch, bei seiner Eröffnungsrede zur Enforce Tac am 23. Februar, unterstrich Staatsminister Joachim Herrmann im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs aus dem Bundesverteidigungsministerium, Sebastian Hartmann, die Bedeutung der Messe als internationale Plattform für die gesamte Sicherheitsbranche. Unter erstmaliger Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Herrmann als logische Folge und Zeichen der zunehmenden Wichtigkeit der Veranstaltung bezeichnete, trafen sich vom 23. bis zum 25. Februar 2026 mehr als 1.400 Aussteller und rund 26.500 Fachbesucher, um im persönlichen Gespräch und bei zahlreichen Konferenzen, Fachtagungen und Partnerveranstaltungen über Innovationen in der Branche, die Zukunftsfähigkeit der Rüstungsindustrie und die Verteidigungsfähigkeit des westlichen Bündnisses zu sprechen.
NürnbergMesse als Sicherheitscluster in unsicheren Zeiten
Im Rahmen des Runden Tischs waren sich die anwesenden Politiker sowie die Vertreter der Stadt Nürnberg, von Bayern Innovativ, Bayern International, des TechHub SVI und weiterer relevanter Stellen aus Wirtschaft und Wissenschaft einig: Die künftige Positionierung der NürnbergMesse als Sicherheitscluster und speziell der Enforce Tac als Leitmesse in Europa unterstreicht das Ziel Bayerns, ein Motor in Sachen Sicherheit zu sein. „Die Enforce Tac steht für einen ganzheitlichen und integrierten Sicherheitsansatz. Hier bringen wir Industrie, Wissenschaft und Anwender zusammen, um über die Zukunft unserer Sicherheit zu sprechen. Die Messe ist ein integraler Teil eines Portfolios an Sicherheitsmessen, die Nürnberg damit schon heute zum Marktführer in Europa macht. Dies wollen wir mit der politischen Unterstützung, die wir auf der bayerischen Ebene gerade stark spüren, auf ein neues Niveau heben und insbesondere die Enforce Tac gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern zu einer zentralen Plattform für innere und äußere Sicherheit entwickeln“, erklärte Peter Ottmann, CEO NürnbergMesse Group, im Rahmen des Runden Tischs.
Angesichts des global steigenden Sicherheitsbedürfnisses hat sich die NürnbergMesse unter dem Motto „Drei Messen. Ein Ziel. Europas Sicherheit.“ bereits als starkes Sicherheitscluster aufgestellt und belegt diesen Anspruch mit speziellen Fachmessen, die in Summe alle wichtigen Sicherheitsbereiche abdecken. Neben der Enforce Tac machen die it-sa, Europas Fachmesse für IT-Sicherheit, und die Perimeter Protection, die internationale Fachmesse für Perimeterschutz in allen sicherheitsrelevanten Dimensionen, Nürnberg zum führenden Messeplatz für Sicherheit in ganz Europa. Im Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern zeigte Peter Ottmann auf, wie es aus seiner Sicht gelingt, diesem Führungsanspruch in Zukunft gerecht zu werden: „Wir arbeiten weiterhin intensiv daran, unser Portfolio auszubauen und stets an den Bedarfen unserer Kunden auszurichten. Zusätzlich benötigen wir aber weitere politische Unterstützung auf Bundesebene und innerhalb der EU.“ Ziel ist es, mit einer verstärkten Vernetzung, politischer Sichtbarkeit und dem Rückhalt aus der Branche das Wachstum fortzusetzen und so Bayern einen starken Stellenwert in der Europäischen Verteidigungsarchitektur zu sichern.
Klare Aufgabenverteilung für mehr Erfolg
Auch Hubert Aiwanger zeigte sich nach dem Runden Tisch von dem eingeschlagenen Weg überzeugt: „Bayern ist als Standort der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) bestens aufgestellt. Die Branche entwickelt sich durch Innovationen wie Drohnen, Satelliten oder der KI rasant weiter. Das stellt auch die NürnbergMesse vor die große Herausforderung, dynamisch mitzuwachsen. In Nürnberg finden schon heute mit der Enforce Tac, der it-sa und der Perimeter Protection drei starke SVI-Messen statt. Es ist unser Ziel, das bayerische Verteidigungs-Ökosystem strategisch weiter zu stärken.“
Um das zu erreichen, wurden beim Runden Tisch erste Weichen gestellt: Zum einen haben die Bayerische Staatsregierung und die Stadt Nürnberg explizit ein klares Bekenntnis zur Stärkung der Enforce Tac als Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung abgegeben und zugesagt, auch im Bund und in Europa die Bedeutung der Veranstaltung zu forcieren. Zum anderen wird die bereits ausgearbeitete Zukunftsstrategie der Enforce Tac intensiv weiterverfolgt, die eine qualitative Stärkung vorsieht. Neben dem flächenmäßigen Wachstum innerhalb der Messehallen sind in Zukunft auch die Ausstellung weiterer Großgeräte geplant.
